Gestern sind wir gegen Abend noch einmal in die Innenstadt von Stettin gelaufen und haben in dem kleinen Lokal "Mala Tumska" in einer kleinen Seitenstraße lecker gegessen. Mit 37 Euro für 2 mal Lachsfilet und Getränke war das auch sehr preiswert.
Als wir dann zum Stellplatz zurückgelaufen sind, waren die Gebäude gegenüber hübsch angestrahlt...
....und auch die Kräne vor unserem Stellplatz waren komplett mit Farbwechsel-LEDs angestrahlt. Wir haben uns für das Bild in Pink entschieden, das gibt es aber auch noch in blau, grün, rot und weiß und und und...
Heute Morgen sind wir dann in Richtung Danzig aufgebrochen und haben eine Route in Richtung Ostseeküste gewählt. Einen ersten Stopp haben wir in Nowogard an einem See eingelegt.
Bei der Weiterfahrt durch Zabowo waren mehrere Störche in verschiedenen Baumwipfeln. Das fanden wir schon etwas ungewöhnlich, weil man die Störche sonst nur auf Dächern und Kaminen sieht aber sehr selten in Bäumen.
Gegen 13.15 Uhr haben wir dann einen kurzen Kaffeestopp circa 20 km vor Koszalin gemacht. Diese kleinen Restaurants gibt es hier überall im Niemandsland, wenn man Landstraßen fährt. Das ist wirklich schön und wir haben das in MeckPomm schmerzlich vermisst, wo 100 km nichts -aber auch gar nichts- kam.
Nach dem Kaffeestopp sind wir weiter nach Koszalin (Köslin) gefahren und dann kam dieses Gefährt quer. Wir fanden den so hübsch, dass wir ihm ungebremst hinten reingeknallt sind.
Die Schubladen im Aufbau haben uns das ziemlich übel genommen. Die Besteckschublade war komplett leer und auch der Rest aus den anderen Schubladen war im kompletten Fahrzeug verteilt.
Auch der Aperol im Staufach unten fand das nicht lustig und hat sich vom Acker gemacht. Das hat für ziemliche Unruhe gesorgt, als hinter der Kabine eine rötliche Flüssigkeit rausgelaufen ist und alle sich am Kopf gekratzt haben, warum da hinten jetzt Kühlwasser rausläuft.
Man hätte die Tropfen vielleicht einfach mal probieren sollen, dann hätte man gewusst, was es ist.
So endete der Kontakt mit der Baumaschine schließlich.
Das sieht ja alles nicht wirklich wild aus und mit einem 20 Jahre alten Auto hätte man problemlos weiterfahren können.
Nur sind uns halt sämtliche Airbags um die Ohren geflogen und die Gurtstraffer haben ausgelöst, so dass unsere Reise jetzt hier ein Ende hatte.
Es ist bereits alles organisiert. Das Auto wird vom ADAC nach Deutschland gebracht. Wir werden morgen früh vom Abschlepper an die Grenze gefahren und übernehmen dort einen Mietwagen, mit dem wir nach Hause fahren.
Irgendwie soll das mit dem Nordkap nicht sein. 2021 musste die Reise wegen Corona abgebrochen werden und dieses Mal stellt sich ein Bagger quer und lässt uns nicht dahin.
Uns geht es soweit gut. Gurtprellungen und das obligatorische Schleudertrauma sind vorhanden, aber das geht vorbei.
Wir schreiben morgen mal, wie es weiter ging aber schöne Bilder wird es jetzt wohl nicht mehr viele geben.