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Samstag, 26. April 2025

26.04.2025 Gotha - Magdeburg

Heute Morgen haben wir beim Bäcker um die Ecke zuerst mal frische Brötchen geholt. Es hatte gegen 07.30 Uhr 4 Grad und einen richtigen Frühnebel.
Man konnte aber bereits sehen, dass es ein sehr schöner Tag wird.

Gegen 09.30 Uhr sind wir in Richtung Magdeburg losgefahren. Der Nebel hat sich recht schnell verzogen und es kam ein stahlblauer Himmel raus.


Den ersten Stopp haben wir in Weißensee bei der Burg eingelegt. Natürlich wird auch hier mal wieder überall gebaut, so dass man nur einen kleinen Teil besichtigen kann.




Weißensee ist ein kleiner Ort, der neben der Burg eigentlich kaum was zu bieten hat. Gut, ein Brunnen und ein renoviertes Rathaus, aber das wars dann schon fast.


Aber.... es gibt einen chinesischen Garten und der wurde 2013 gebaut, als sich das Kuhdorf für die Landesgartenschau beworben hat. Ich kann nur vermuten, dass man da Fördermittel bekommen hat, weil der Garten hier von der Besucherfrequenz eigentlich keinen Sinn macht.
Wir sind dann weiter Richtung Norden mit einem Abstecher zur Wasserburg in Heldringen gefahren.

Das ist heute eine Jugendherberge in einer tollen Lage.





Wir hatten uns als Übernachtungsziel für heute Magdeburg rausgesucht. Keine Ahnung, warum. Man kennt den Namen der Stadt und ist halt der Meinung, dass es da was zu sehen gibt. 

Einige Kilometer vorher kamen wir hier in Mansfeld vorbei, wo diese hübsche Kirche auf dem Berg stand.

Gegen 13.30 Uhr kamen wir in Magdeburg an und sind zu einem Wohnmobilstellplatz am Yachthafen gefahren. Hier sind rund 30 Stellplätze und es ist verrückt, es war alles voll. 
Wir haben April, um diese Zeit war früher kaum ein Wohnmobil unterwegs und nun bekommt man zu dieser Jahreszeit schon keinen Platz mehr.
Egal, ich habe in der angrenzenden Hafenbar nach alternativen Plätzen gefragt und habe den Tipp bekommen, dass man einige hundert Meter weiter auf einem Waldparkplatz stehen kann. 
Wir sind da gleich hingefahren und da standen auch schon mehrere Wohnmobile, aber es gab noch genug Platz.

Wir sind dann vom Parkplatz aus in die Innenstadt gelaufen. Man muss erst ein ganzes Stück an der Elbe entlang, bis man zu einer Brücke und auf die andere Seite kommt. 
Der Spaziergang ist aber recht schön, weil man einen tollen Ausblick auf den Dom und einige Kirchen hat.

Auf dem weiteren Weg in die Innenstadt waren dann gleich mehrere Demos, wie sie in Sachsen wohl an der Tagesordnung sind. Es waren jeweils nur eine handvoll Schreihälse und auf jeden der Schreihälse kamen mindestens 2 Polizisten die den Karnevalszug begleiteten.
Im Breiten Weg steht dieses von Friedrich Hundertwasser entworfene Gebäude, die "Grüne Zitadelle". Es war eines seiner letzten Projekte.


Auch wenn es hier auf den Bildern alles sehr hübsch aussieht, hat uns die Stadt überhaupt nicht begeistert. Es gibt keine zusammenhängende Altstadt mit einer schönen Fußgängerzone. Alles ist verzettelt und ein wilder Mix von Wohn- und Geschäftshäusern, dazwischen dann mal eine Kirche. 

Auch der Dom ist innen sehr schmucklos und gibt nicht viel her.

Auf jeden Fall hat das Wetter heute perfekt mitgespielt. Am Nachmittag hatte es 16 Grad, wobei dauernd ein sehr frischer Wind geblasen hat.

Nachdem wir 2 Stunden in der Stadt unterwegs waren, sind wir hier über die alte Hebebrücke zurück zu unserem Auto gelaufen und haben die Dusche angeworfen. Die eigentlich geplante Dusche auf dem Stellplatz ist ja wegen Überfüllung ausgefallen.

Am Abend sind wir dann noch die 800 Meter zur Hafenbar gelaufen und haben dort eine Kleinigkeit gegessen.

Morgen geht es dann weiter nach Torgelow, wo wir tatsächlich noch einmal einen kurzen Termin haben, aber danach gibt es dann endgültig keine Pflichtanlaufstellen mehr.
 

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